ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Der Eisprung ist der Indikator für die Fruchtbarkeit einer Frau. Er ist ein eindeutiges Zeichen für die Tage im Monat an dem eine Empfängnis am wahrscheinlichsten ist. Die einzigen Möglichkeiten der Überprüfung dieser Körperzeichen bieten das LH-Hormon im Urin, die Speichelstruktur, der Körperschweiss, die Muttermundflüssigkeit, der leichte Aufstieg der Körpertemperatur um die Zeit des Eisprungs und die durchschnittliche Zykluslänge. Wer sich mit diesen Körperzeichen auseinandersetzt und diese auch richtig einschätzen kann, hat die sympto-thermale Methode zur natürlichen Empfängnis- oder Verhütungsregelung im Griff.
Mit Hilfe von diesen Methoden entdecken Sie nach einer Eingewöhnungszeit von rund zwei Monaten Ihre fruchtbaren, hochfruchtbaren und unfruchtbaren Tage.
Es wird Sie mit Sicherheit nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr stören ihre Körpertemperatur täglich zu überprüfen anstatt eine Pille zu schlucken.
Ein ganz wichtiger Aspekt sind dabei natürlich für viele Anwenderinnen von natürlichen Empfängnis- und Verhütungsmethoden die fehlenden Nebenwirkungen.
Zum anderen ist sie bei Unfruchtbarkeitsproblemen ein erster wichtiger Schritt, um schwanger zu werden:
Entdecken sie eine natürliche Verhütungs- oder Empfängnisregelung, die einfach und sicher ist und die erst noch Ihre Fruchtbarkeit und Ihr Sexualleben positiv beeinflusst.
sympto-thermale Methode
Bei diesem Verfahren tragen Sie täglich ihre Temperaturmesswerte in ein Kurvenblatt ein.
Die symptothermale Methode kombiniert die Ansätze der Temperatur-Methode, der Kalendermethode und der Billings-Methode. Dabei wird die Tatsache genutzt, dass der steigende Östrogenspiegel zum Eisprung hin für eine verstärkte Produktion des Zervikalschleims sorgt, während das nach dem Eisprung vermehrt ausgeschüttete Hormon Progesteron die Körpertemperatur ansteigen lässt. Durch die kombinierte Beobachtung dieser Zeichen ist eine doppelte Kontrolle gegeben, ob ein Eisprung tatsächlich stattgefunden hat. Die symptothermale Methode ist damit zur Zeit die sicherste natürliche Methode, um die fruchtbare Zeit der Frau festzustellen.
Es gibt einige abgewandelte Methoden u.a. von der "Arbeitsgruppe Natürliche Familienplanung" oder von Sympotherm.
Temperatur-Methode
Hier wird die tägliche Basaltemperatur gemessen und in eine Tabelle eingetragen.
Die Basaltemperatur ist die Aufwachtemperatur, w
ährend dem Schlaf stellt sich, etwa um 2 Uhr nachts, ein Temperaturminimum ein (die Basis) . Diese zeigt recht zuverlässig die Stadien des weiblichen Menstruationszyklus an.
Da sich die Körpertemperatur der Frau um den Zeitpunkt der Ovulation - die oft als "Eisprung" bezeichnet wird - charakteristisch erhöht, kann man bei Auswertung der Messwerte relativ sicher eine erfolgte Ovulation feststellen.
Mittlerweile werden auch integrierte Systeme von Thermometer und Computer als Verhütungscomputer oder Zykluscomputer angeboten. Dabei übernimmt eine Software die Auswertung der gemessenen Temperaturen und zeigt direkt die Interpretation von fruchtbar oder nicht an.
Billings-Methode
Benannt nach dem australischen
Ärztehepaar Evelyn und John Billings.
Bei dieser Methode beobachtet man täglich den Muttermundschleim und notiert dessen Beschaffenheit in einer Tabelle. Da sich die Beschaffenheit vor und um den Follikelsprung verändert, kann man durch Auswertung der Aufzeichnungen auf eine bevorstehende Ovulation schließen.
Knaus-Ogino-Methode
Diese Methode wird auch Kalendermethode genannt.
Bei der Knaus-Ogino-Verhütungsmethode wird die Zykluslänge erfasst und daraus der Tag des voraussichtlichen Follikelsprungs berechnet.
Die Lebensdauer der Spermien beträgt 3 Tage, die Befruchtungsfähigkeit der Eizelle beträgt 5–12 Stunden. Es sollten die Zykluslängen der letzten zwölf Monate bekannt sein. Diese Methode findet wegen Ihrer Unsicherheit heutzutage kaum noch Anwendung.